Tierrettung

Hier findet Ihr Geschichten und Impressionen aus der Tierrettung, die beispielhaft die Lebensgeschichten unserer Pferde aufzeigen und bei weitem leider keine Einzelfälle sind. Daraus wird buchstäblich sichtbar, warum wir tun müssen, was wir tun. Um wenigstens unseren geretteten Pferden zu ermöglichen, noch etwas Schönes durch liebevolle und verantwortungsvolle Menschen auf dieser Welt zu erfahren.

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26-jähriges holländisches Reitpony mit jahrelangen massiven Schmerzen.

Chita hat unwahrscheinliches Glück gehabt: Erstens, dass sich in ihrem Alter sich jemand Liebes ihrer angenommen hat und zweitens so aufopferungsvoll für sie sorgt. Doch lest selbst in den Worten der Retterin:

 

„CHITA – was für ein schreckliches Leben hattest Du?!?

 

Gestern kam die Zahnärztin mit Tierarzt zum Zähne-Machen. Uns wurde vor dem Kauf gesagt, das müsste gemacht werden, sieht schlimm aus. Alles klar, daran sollte es nicht scheitern. Was uns aber dann erwartete, ist wirklich kaum in Worte zu fassen. Eigentlich sollte nur der vordere Schneidezahn gezogen oder eventuell gekürzt werden, und die Hacken geschliffen werden. Bereits beim Sedieren wrangelte sie etwas rum, es knackte kurz – und zack – war bereits ein Backenzahn von allein rausgefallen. Massiver Fäulnisgeruch machte sich breit.

 

Der vordere Zahn ging schwer raus, da sich im Laufe der JAHRE (!!!), die Wurzel so verdreht und ein EITERKANAL sich einen Weg gesucht hatte, um Flüssigkeit abfließen zu lassen. Die Backenzähne waren dermaßen verfault, dass nur die Zange angesetzt werden musste und raus waren sie. Futterreste lagen unter den Zähnen. 

 

Seit Jahren, das Pony ist 26, hat sie unfassbare Schmerzen erlitten. Dass die kleine Stute nicht an Vergiftung gestorben ist, grenzt an Wunder. Fazit: 9 Backenzähne und drei Schneidezähne fehlen, wovon gestern 4 entfernt wurden. So etwas habe ich auch noch nie gesehen. Siehe Bilder: Wenn sie riechen würden, würden vermutlich beim Anschauen alle das Handy oder den PC wegschmeißen.

 

Wir sind auf jeden Fall sehr froh, sie mitgenommen zu haben. Chita wird es von nun an immer gut haben...“

 

Dieses Schicksal zeigt einmal auf sehr verstörende Weise mehr, dass ältere Pferde nicht wegen ihres Alters dünner werden, sondern oftmals aufgrund von schrecklicher Vernachlässigung elendig verhungern.